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Versickerung und Speicherung von Wasser

Versickerung und Lagerung mittels Versickerungskisten oder Lagertanks. Rufen Sie DWTN für KOSTENLOSE Beratung an +31 (0)40-2066240

Infiltration und Bergung

Wasser infiltrieren

Durch Infiltration kann Wasser in den Boden versinken. In bebauten Gebieten behindert der hohe Anteil befestigter Flächen die natürliche Versickerung. Gehwege, Straßen, Gebäude und Parkplätze lassen kein Regenwasser durch. Fast überall wird das Regenwasser daher über die Kanalisation in die Kläranlage oder in nahegelegene Oberflächengewässer eingeleitet. Aber wenn es stark regnet, kann die Kanalisation das Regenwasser nicht aufnehmen und die Straße ist überflutet. Es ist auch möglich, dass die Kläranlage die Wassermengen nicht bewältigt und das Regenwasser zusammen mit dem Abwasser ins Oberflächenwasser leitet, das anschließend verunreinigt wird.

Versickerungskisten bilden einen unterirdischen Speicherraum für Regenwasser. Aus diesen Kisten sinkt das gespeicherte Regenwasser langsam in den Boden, in Richtung Grundwasser.

Sickerkisten nehmen oberirdisch keinen Platz ein und haben oft eine größere Speicherkapazität als oberirdische Regenwasserspeicher. Je nach Größe der Kunststoffkisten und Möglichkeiten im Untergrund kann eine beträchtliche Menge Niederschlagswasser gespeichert werden und dann langsam in den Boden sinken („infiltrieren“).

Versickerungskisten gibt es in unterschiedlichen Größen: von wenigen Kisten für einzelne Häuser bis hin zu zusammenhängenden Anlagen für ganze Stadtteile. Die Kisten können beispielsweise in Gärten und unter Straßen, Sportplätzen und Parkplätzen eingesetzt werden. Dies ermöglicht eine doppelte Landnutzung. Sickerkisten dürfen nur in Gebieten mit niedrigem Grundwasserspiegel eingesetzt werden, da sonst die Kisten bereits im Grundwasser stehen. Dann ist die Zugabe dieser Kisten nicht wirksam.

Der große Vorteil dieser Kisten besteht darin, dass oberirdisch wenig Platz beansprucht wird, während mit ihnen viel Regenwasserspeicherung realisiert wird. Dies erfordert Platz unter der Erde (was in einer Stadt mit vorhandenen Rohren, Drähten, Rohren usw. manchmal schwierig ist). Die Kisten sind mit Geotextil umwickelt, um das Eindringen von Erdmaterial in die Kisten zu verhindern.

Wasser zurückhalten und speichern

Aufgrund des Klimawandels werden extreme Wolkenbrüche immer häufiger. Unser derzeitiges Abwassersystem ist dafür nicht ausgelegt. Dadurch wird das städtische Regenwasserabflusssystem überlastet, das Wasser bleibt auf der Straße und kann in die Keller laufen. Eine Anpassung der Kanalisation an klimatische Extreme wäre jedoch sehr teuer, daher ist es besser, Regenwasser lokal zu speichern.

Die Kapazität unseres aktuellen Kanalsystems ist nicht für extreme Regenfälle ausgelegt. In der Altstadt ist die Kanalisation oft auch ein Mischsystem, bei dem das Abwasser zusammen mit dem Regenwasser der Kläranlage zugeführt wird. Bei einer Überlastung wird in einem Mischsystem das ungereinigte Abwasser zusammen mit dem Regenwasser ins Oberflächenwasser eingeleitet. Die Anpassung des Kanalsystems an klimatische Extreme würde jedoch sehr große und teure Kanäle erfordern, die die meiste Zeit ungenutzt sind und für die im Erdreich wenig Platz ist.

Daher ist es besser, das Regenwasser lokal zurückzuhalten. In den Niederlanden gilt die Richtlinie „Aufbewahren, Aufbewahren, Entsorgen“. Das Regenwasser wird zunächst möglichst lokal zurückgehalten, dann in Oberflächengewässern oder anderen Speichern gespeichert und erst dann abgeleitet, wenn dies nicht möglich ist.

Durch vorübergehendes Zurückhalten von Regenwasser lokal können Schäden begrenzt werden. Der Spitzenwert des Regenwasserabflusses in Richtung Kanal wird dadurch verschoben: Das Regenwasser fließt nur langsam in Richtung des Kanalrohres, wenn es wieder leer ist.

Regenwasser kann durch den Bau von Wadis, Gräben, oberirdischen Wasserpuffern, Gründächern, Regenteichen, unterirdischen Speichern, Wasserplätzen oder Regenwassernutzungsanlagen zurückgehalten werden.

Regenwasser kann, sofern es die Bodenverhältnisse zulassen, auch direkt versickert werden, indem möglichst viel aufgeweicht und begrünt wird. Um Schäden bei starken Wolkenbrüchen zu begrenzen, muss diese jedoch immer mit anderen Wasserrückhalteeinrichtungen kombiniert werden, insbesondere dort, wo eine Versickerung aufgrund hoher Grundwasserstände nicht möglich ist.

 

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